Fotos von Camper-Abenteuern in Südamerika

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Johannes & Eva-Maria

Liebes Holiday Rent Team,
seit mittlerweile acht Wochen sind wir wieder zurück in Deutschland, höchste Zeit Euch ein bisschen an unserer tollen Reise teilhaben zu lassen. Zuerst aber mal ein großes Dankeschön für die Betreuung! Für uns war es eine perfekte Reise, wir würden alles wieder genauso machen!

Kurz kann man sagen: Zwei Menschen, vier Wochen, ein Auto und ein Schiff, fast 5000 gefahrene Kilometer von Santiago de Chile bis Punta Arenas, eine Kreuzfahrt von Punta Arenas bis Ushuaia, unzählige tolle Momente und Eindrücke.
Schon der Beginn mit der Übergabe des Fahrzeuges übertraf all unsere Erwartungen (Danke Tina!). Nach einem kurzen Abstecher an den Pazifik landeten wir im Gebiet des Rio Bio Bio. Hier erwartete uns eine unglaubliche Landschaft mit wahnsinnig lieben Menschen rund um Santa Barbara. Leider - oder Gott sei Dank - waren alle unsere vier Landkarten falsch (auch der Copec 2015), denn keine zeigt den tatsächlichen Straßenverlauf um die Stauseen. Aktuell sieht es hier so aus, dass nach Ralco eine 70 km lange Sackgasse beginnt, so dass wir den ganzen Weg wieder zurück mussten. Allerdings geschah dies alles in einer atemberaubend schönen Kulisse, so dass sich dieser Umweg mehr als gelohnt hat. Wer sich hier einen Tag Zeit nimmt, findet Berge, Seen, vielerlei Tiere, manche Menschen und viel Einsamkeit - ein Traum!
Im Nationalpark Puyehue wurden wir kurzerhand von einem Filmteam als Statisten für einen Werbefilm des Parks engagiert. Wie so oft waren wir auch in diesem Nationalpark alleine. Wir hätten ehrlich gesagt mit wesentlich mehr Touristen gerechnet, waren aber dann umso positiver überrascht, wie oft wir doch ganz „alleine" in diesen wunderbaren Ländern waren.
Sehr beeindruckt hat uns die Fahrt um den Lago General Carrera. Zu Beginn die „Holperei“ auf der Careterra Austral, dann ein Ausflug zu den Catedrales de Marmol. Das war mehr als beeidruckend, vor allem als nach zwei regnerischen Tagen (die einzigen in vier Wochen!) die Sonne pünktlich zu scheinen begann. Zum Rest des Sees kann man eigentlich nur sagen, dass man da gewesen sein muss! Der See vor der Kulisse der Anden, was für ein Glück für uns, das zu sehen!
Entlang der Ruta 40, in Gobernador Gregores, durften wir die Gastfreundschaft der Argentinier erfahren, die extra für uns ihr Restaurant früher geöffnet haben um uns dann mit Spezialitäten der Einheimischen (Dreierlei vom Guanaco) zu bewirten.
Die Anfahrt zum Cerro Torre und Fitz Roy durften wir bei wolkenlosen Himmel und Vollmond erleben. Dummerweise war es aber zu dunkel um einen passenden Schlafplatz zu finden, daher haben wir uns direkt an das Eingangsdenkmal des Los Glacieres Nationalparks gestellt (und gleich ein wenig Werbung für unseren tollen Camper gemacht ;) ). Auch am Tage begrüßte uns der Fitz Roy mit Kaiserwetter - ein Traum. Fast noch mehr Glück hatten wir in Torres del Paine, wo wir zwei Tage mit kurzer Hose unterwegs waren und dort ein wohl unvergessliches Sylvester erlebt haben.
In Punta Arenas packte uns tatsächlich ein ein wenig Wehmut, als wir unseren Camper zurückgeben mussten. Danke Timo für den Stellplatz für die letzte Nacht. Es war ein tolles Auto, das außer dem Motorsteuerungslämpchen, welches fast die ganze Zeit brannte, tadellos funktionierte. (Und mit dieser Nissan Krankheit konnten wir gut leben…) Vor allem aber hat uns der Camper die Freiheit ermöglicht, in jedem Moment das zu tun, was uns gerade gefällt. Und diese Freiheit war eigentlich das Beeindruckendste für uns.
Die letzten Tage auf der Stella Australis waren tatsächlich erst einmal eine Umstellung für uns. Nach dem bescheidenen Leben im Camper nun der Luxus des Schiffs, das war sehr angenehm! Auch hier wurden wir mit tollen Momenten überschüttet, wobei sicherlich die Fahrt durch die Gletscherallee und das Betreten von Kap Hoorn am beeindruckendsten waren. Es war uns ein Fest, diese Orte in ihrer Ursprünglichkeit genießen zu dürfen und sich nebenbei noch von den Annehmlichkeiten des Schiffs verwöhnen zu lassen.
Alles in allem sind wir immer noch nachhaltig beeindruckt von dieser Reise und würden alles wieder ganz genauso machen. Es war unsere erste Reise nach Südamerika und Gott sei Dank haben wir so viel von diesen tollen Ländern noch nicht gesehen, so dass wir einen Grund haben, bald wieder zu kommen!

Vielen Dank für alles,

Johannes und Eva-Maria



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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